Wer wir sind

 

 

Wir 

sind ehrenamtliche Helfer  und Helferinnen, die Aufgaben übernehmen,

die in guter Nachbarschaft üblich sind: 

- unentgeltlich- unbürokratisch - spontan - flexibel - aber nicht dauerhaft!

 

Uns

machen die Aufgaben Spaß, deshalb sind wir hilfsbereit und freundlich! 

 

Wir 

sind da ...

Für ältere Mitbürger...
  • Ein alleinstehender Senior muss ins Krankenhaus! Wohin mit seinem Kanarienvogel?
  • Was ist, wenn der Arztbesuch zu beschwerlich ist?
  • Wer kann den Friedhofsbesuch begleiten und z. B. die Gießkanne tragen?
... und viele andere:
  • Wer hilft der Alleinerziehenden beim Aufbau des neuen Kinderbettes?
  • Was ist wenn mein Kind zum Arzt muss und das Geschwisterkind in der Zwischenzeit Betreuung braucht?
  • Wer unterstützt mich beim Preisvergleich für größere Anschaffungen?
  • Wer hilft mir bei Behörden?

All diese „Kleinigkeiten“ können von ehrenamtlichen Helfern schnell, unkompliziert und kostenlos erledigt werden, stellen aber für die verschiedenen Betroffenen oft eine große Erleichterung und Hilfe dar. Der Zeitaufwand für die Helfer ist überschaubar.
Nach dem großen Erfolg in anderen Kommunen haben sich daher jetzt auch in Dormagen als Kooperationsprojekt vom Caritasverband, Diakonie und Stadtverwaltung die „Helfenden Hände“ zusammen gefunden. Als Schirmherr konnte Bürgermeister Erik Lierenfeld gewonnen werden.

 

 

Und dies ist, es was wir besonders beachten: 

 

 Pflegelotse und Helfende Hand

Besuche bei fremden Leuten.

Ich kenne die Leute, für die ich mich einsetzen, die ich begleiten möchte, bisher nur vom Telefonkontakt.

Dabei ist mir schon aufgefallen………

 

Vor dem Besuch

Persönliche Probleme oder Sorgen sind zwischenzeitig bei Ihnen so groß geworden, dass Sie Ihren Kopf nicht frei bekommen. Dann geben Sie die Begleitung an einen anderen Pflegelotsen ab. 

Der erste Besuch

Ich betrete die Wohnung und werde gebeten, Platz zu nehmen.

Ich bitte freundlich darum, das Radio oder den Fernseher auszuschalten, da auch ich mich auf das Gespräch konzentrieren möchte.

Der Sessel oder die Couch sind mir zu unbequem, auch ich komme schwer aus dem Sitzen wieder hoch. Ein Stuhl oder auch die gemütliche Küchenecke reichen aus.

Wenn jemand raucht, bitte ich, falls es mich stört, das Rauchen während des Besuches einzustellen. 

Persönliche erste sinnliche Eindrücke vom Telefonat, von den Leuten oder der Wohnung versuche ich als mögliches Vorurteil vorerst nicht zu beachten. 

Ich konzentriere mich auf das Gespräch, höre zu, frage nach, wenn ich etwas akustisch oder einen Vorgang sachlich nicht verstanden habe. Wenn das Gesagte eine bestimmte Vorstellung oder Interpretation in mir weckt, dann frage ich nach, ob diese meine Vorstellung richtig ist. 

Ich lasse die Betroffenen ausreden und falle ihnen nicht ins Wort. 

Durch Körpersprache, nicken, bejahen, verneinen, Mimik und Gesten, versuche ich den Menschen meine Empathie für ihre Situation zu vermitteln und Vertrauen herzustellen. 

Ich führe das Gespräch, wenn es vom Thema abschweift, wieder auf den eigentlichen Grund meines Hierseins zurück, ich halte den roten Faden in der Hand. 

Ich ermittele gemeinsam mit den Betroffenen den Tatbestand möglichst sachlich und wertfrei.  

Von den Pflegelotsen wird anhand der Checkliste, der Besuch des MDK vorbereitet. 

Bei Abschied werden Arbeitsaufträge geklärt und der neue Termin vereinbart. 

Bitte beachten Sie…..

Bitte beachten Sie, dass andere Menschen auch anders leben, anders wohnen, anders riechen. Andere Menschen haben andere Vorstellungen von Ordnung und Ernährung. Vereinsamte Menschen verwahrlosen in gewisser Weise, weil es keinen Grund mehr gibt, sich zu pflegen oder die Wohnung in Ordnung zu halten.

Wir als Besucher haben keine Feuerwehrfunktion, wir können nicht alle Menschen vor Ihrem Schicksal bewahren und wir sind vor allem keine Kontrolleure, oder jemand der weiß, wie man zu leben hat. Wir haben es mit Menschen zu tun, die in der Regel schon ein langes Leben hinter sich haben, ihre Frau oder ihrem Mann gestanden haben. Wir haben es mit Menschen zu tun, die volljährig und erwachsen sind, die eine Meinung haben. Wir sollten und können nur da helfen, wo wir um Hilfe gefragt werden!

Wir vermeiden einen autoritären beziehungsweise dirigistischen Führungsstiel, die Menschen „müssen“ und „sollen“ nicht, wir empfehlen. Wir sprechen nicht über das, was wir möchten, sondern über das, was der andere will. 

 

Gibt es Störfaktoren, die Sie daran hindern, sich für die Leute einzusetzen, die keine Empathie aufkommen lassen, geben Sie die Begleitung an eine andere Helfende Hand oder anderen Pflegelotsen ab oder bitten Sie eine Kollegin, beim nächsten Mal mit dabei zu sein. 

 

Textverantwortung: Dagmar Drossart 

Kontakt:

montags bis freitags

von 9:00 bis 17:00 Uhr

Tel: 02133 / 257-919

 


Ein Kooperationsprojekt von

Design und Implementierung: